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Führerschein und Sucht

EIGENVERANTWORTUNG ANSTEUERN

Im Rahmen der Sekundärprävention werden speziell für Kraftfahrer, die mit legalen bzw. illegalen Drogen im Straßenverkehr aufgefallen sind, Kurse angeboten. Damit die Teilnehmer das nötige Problembewusstsein entwickeln, steht die Wissensvermittlung zu Wirkung, Ursachen und Folgen des Suchtmittelkonsums im Vordergrund.

Veränderung des Konsumverhaltens und verantwortungsvolles Handeln

Die Teilnehmer sollen den eigenen Konsum, den Missbrauch von Suchtmitteln in der Vergangenheit, die tatsächliche Abhängigkeit und die weiterhin vorhandene Ge-
fährdung durch Suchtmittel selbstkritisch überprüfen und analysieren. Einstellungs- und Verhaltensänderungen können dabei stabilisiert, der selbstbewusste Umgang mit Gefährdungssituationen und deren positive Bewältigung verbessert werden. Die Eigenverantwortung der Teilnehmer und ihre Eigenentscheidung in der Auseinander-
setzung mit ihrem sozialen Umfeld werden gestärkt.

Dieses Angebot ist für Menschen geeignet, die ein positives Fahreignungsgutachten vorlegen müssen, bevor sie eine Fahrerlaubnis zurückerhalten können. Ein solches Gutachten wird bei einer MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) erstellt.

 

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